Einweihung der Station in Rechberghausen © ADFC Göppingen

Reparaturstationen-Netz wächst weiter

 

Am 18. September übergaben Bürgermeisterin Claudia Dörner und ihr Rathaus-Team gemeinsam mit ADFC-Projektkoordinator Thomas Gotthardt die 5. Fahrradreparaturstation des ADFC im Landkreis Göppingen der Öffentlichkeit

 

Rechberghausen. Die Station steht am Eingang zum Landschaftspark Töbele, direkt am Klepperle-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Göppingen nach Gmünd. Finanziert wurde die Anlage mit der Unterstützung von drei ortsansässigen Sponsoren.

Die Gemeinde Eschenbach ist die jüngste Patin einer ADFC-Reparaturstation. Die Einweihung sollte am 07. Oktober im Rahmen des "Jubiläumsfestle 300 Jahre Backhaus" erfolgen. Aufgrund der schlechten Wetterprognose, die einen verregneten Jubiläumstag voraussagte, findet das "Jubiläumsfestle" nun samt Einweihung der Reparaturstation eine Woche später am Samstag, den 14. Oktober statt.

Am Festtag wird auch das Eschenbacher Dorf-Audole (EDA) erstmals präsentiert. Das Audole – ein Nissan – kann dann außer von der Eschenbacher Verwaltung auch von der Bürgerschaft oder für Fahrdienste genutzt werden. Damit zeigt Eschenbach, dass auch in kleinen Gemeinden Carsharing kein Fremdwort bleiben muss. Familien können dadurch evtl. auf einen Zweitwagen verzichten und bei Bedarf das Dorf-Audole nutzen.

Mit der Aufstellung der SB-Reparaturstation Nr. 6 zeigen die Eschenbacher außerdem, dass zu einer zukunftsfähigen Mobilität auch das Fahrrad gehört. Der Standort am Rathhaus liegt direkt am Schwäbische-Alb-Radweg an der Straße Heiningen nach Schlat. Die schnelle Realisierung der Station, rechtzeitig zum Backhausfest war nur möglich, weil die Stadt Göppingen ihrerseits die bereits gelieferte Station für das Göppinger Fahrradparkhaus kurzfristig nach Eschenbach abgab. Für dieses schöne Beispiel kommunaler Zusammenarbeit gebührt der Göppinger Verwaltung der Dank der Radfahrenden.

Im Oktober werden weitere Reparaturstationen im Landkreis bereitgestellt. Die oben genannte für das Fahrradparkhaus im Göppinger Bahnhof wurde inzwischen nachbestellt und kann in Kürze aufgestellt werden. Nachdem im Mai dieses Jahres am Wala-Technikum in Bad Boll die Firma Wala Heilmittel GmbH bereits eine Servicestation eingeweiht hat, wird nun im Oktober eine weitere Station am Firmenstandort in Zell unter Aichelberg den Radfahrenden übergeben.

Innerhalb eines knappen Jahres konnten damit bereits acht Reparaturstationen realisiert werden. Das ADFC-Projekt erfreut sich anhaltendem Interesse. In den Gemeinden des Landkreis Göppingen sind aktuell die Stationen Nummer 9 und 10 in der Planung. Darüber hinaus sind auch aus einigen anderen Landkreisen und sogar vom Land Baden-Württemberg Anfragen beim ADFC Göppingen eingegangen.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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