Neuer Albaufstieg für Radfahrende durch das Geislinger Rohrachtal

 

Eine gute Nachricht aus Geislingen: Der Radweg am Rohrachtal nach Amstetten ist (fast) fertig. Die offizielle Einweihung fehlt noch, aber bis auf ein paar Beschilderungen ist der Weg ist fertig, offen und gut befahrbar. Und er ist auch sehr gelungen

 

Die neue Strecke beginnt am Mühlencafé an der Schimmelmühle. Wo bisher ein schlechter Schotterweg zwischen Rohrach und B10 nach oben führte ist jetzt ein angenehm breiter und gut asphaltierter Radweg entstanden.

Es wird auf einem kurzen Stück auch steil (15%), aber für einen Albaufstieg ist es gut zu fahren. Wo die Straßen nach Wittingen und Amstetten-Dorf überquert werden müssen gibt es jeweils Querungshilfen. Der Weg bleibt auch oben angekommen abseits der B10 und wird in Amstetten dann über Industrie- und Lonetalstraße geführt, also auf den bekannten Radweg nach Ulm und ins Lonetal. Eine wirklich eine schöne neue Variante, um autofrei auf die Albhochfläche zu kommen.

Leider fehlt noch die vernünftige Anbindung zwischen Geislingen und er Schimmelmühle. Wenig zu empfehlen ist der Gehweg an der B10, weil schmal und wellig. Alternativ gibt’s aber den geschotterten Weg durchs Rohrach-Biotop, der aber gerade auch neu befestigt wurde und daher relativ gut fahrbar ist.

Geplant ist hier, einen breiten Radweg an der B10 auf Stelzen zu bauen, es soll dabei eine bauliche Abtrennung zur Straße geben. Wir hatten das ja schon berichtet, es ist von den unterschiedlichen Varianten die am wenigsten beliebte, aber wohl die einzige, die mit Natur- und Wasserschutz genehmigungsfähig ist. Ob aber in 2020 wirklich gebaut wird halte ich in der aktuellen Situation für eher unwahrscheinlich.

Wie gesagt fehlen noch die Schilder – nur das Schild aus Schilda, das auf dem Radweg zum Absteigen auffordert, das gibt es schon.

 

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https://goeppingen.adfc.de/artikel/neuer-albaufstieg-fuer-radfahrende-durch-das-geislinger-rohrachtal

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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