Critical Mass Süßen

Critical Mass Süßen © ADFC Göppingen, Thomas Gotthardt

Critical Mass Süßen: Ganz großer Zufall

Eine Critical Mass ist per Definition keine Demonstration, sondern "eine gemeinsame Fahrt von Menschen, die sich wie zufällig an einem gem. Treffpunkt zusammengefunden haben". Und so fand am 21.07 in Süßen ganz zufällig die erste CM im Kreis GP statt

Keine Ankündigung in Tageszeitungen und Mitteilungsblättern, aber dank Mundpropaganda trotzdem 55 gemeinsam Radelnde: Es war eine sehenswerte Fahrrad-Karawane, die am Freitagnachmittag zur besten Kaffeezeit durch Süßen zog.

Die Initiative zu diesem zufälligen Ereignis verdanken wir einer Süßener Wohngemeinschaft, die ein Treffen mit ehemaligen Studienfreundinnen und -freunden veranstaltete: Ein gutes Dutzend Ex-Studierende aus ganz Deutschland war zu Gast im Filstal, und die „CM“ bildete den Auftakt für ihr Festwochenende. Der ADFC war im Vorfeld um Unterstützung bei der Organisation gebeten worden, und wir ließen uns natürlich nicht zweimal bitten.

Ganz bunt war die Schar der Mitradelnden: Von der Vorschul- bis zur Rentnergeneration war jede Altersgruppe vertreten. Ganz bunt war auch der Fahrzeug-Mix, samt teils geschmückten und mit Musikbeschallung bestückten Draht- und Lasteneseln. Fazit: Ganz großes Kino im beschaulichen Süßen.

Mit monumentalen Kinofilmen wie „Ben Hur“ konnte das Spektakel vielleicht nicht ganz mithalten, aber eine gewisse epochale Bedeutung kann man dieser ersten „echten“ Critical Mass im Landkreis nicht absprechen. Das zeigten die Reaktionen der erstaunten Passanten, die einen solchen Korso offenbar noch nie in ihrer Stadt gesehen hatten. Und so gab es auf dem 10 Kilometer langen Rundkurs fast nur fröhliche Gesichter und winkende Menschen am Straßenrand, in Vorgärten und sogar hinter Auto-Lenkrädern.

Fröhliche und winkende Menschen sah man auch auf den Fahrrädern. Und somit wissen wir jetzt, wo sich der so genannte „Gaudiwurm“ aufhält, wenn er nicht gerade am Fasnetssonntag durch Donzdorf zieht: Er sorgt in der Fahrradszene des Landkreises für Stimmung.

Wer sich dem Gaudiwurm anschließen möchte, hat dazu bald wieder Gelegenheit. Zum Beispiel am 29. September bei der Göppinger ADFC BikeNight. Im Gegensatz zu „CM Süßen“ ist die BikeNight kein zufälliges Treffen, sondern eine offiziell angemeldete Veranstaltung mit Polizeibegleitung, aber in ebenfalls familienfreundlichem Tempo. Und man kann ja nie wissen: Vielleicht erleben wir schon vor dem 29.9. ganz zufällig irgendwo im Landkreis die nächste Critical Mass?

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https://goeppingen.adfc.de/artikel/critical-mass-suessen-ganz-grosser-zufall

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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