
Die Landtagskandidat*innen und die Moderatorin des ADFC © Johannes Wittlinger
Pressemitteilung: Landtagskandidierende bekennen sich zur Fahrradförderung
Die Förderung des Radverkehrs muss weitergehen: Das war der gemeinsame Nenner beim Diskussionsabend des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) mit Landtagskandidatinnen und -kandidaten aus fünf Parteien der Wahlkreise Göppingen und Geislingen.
Das Göppinger Kaffeehaus Gutmann war bis auf den letzten Platz belegt: Mehr als 50 Interessierte waren der Einladung des ADFC zum „Fahrrad-Talk“ am 4. Februar gefolgt, und sie konnten gleich 6 Bewerberinnen und Bewerbern um ein Landtagsmandat auf den Zahn fühlen:
Julian Beier (Bündnis 90/Die Grünen, Wk Geislingen), Alexandra Bürger (Die Linke, Wk Göppingen), Sabrina Hartmann (SPD, Wk Göppingen), Peter Körber (F.D.P.,Wk Göppingen), Sarah Schweizer (CDU, WK Göppingen) und Daniel Wagner, dem Zweitkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Göppingen. Dr. Mariska Ott, die Erstkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen in Göppingen, kam wegen eines anderen Termins erst später dazu.
Nach der Begrüßung durch Moderatorin Carmen Ketterl konnten alle Kandidierenden jeweils bis zu 10 Minuten Ihre persönlichen Vorstellungen zur Verkehrspolitik und speziell zur Radverkehrspolitik vortragen. Danach konnten die Gäste Fragen stellen, und es entspannte sich eine lange und sehr sachlich geführte Diskussion.
Im Kern waren sich alle Kandidatinnen und Kandidaten mit dem ADFC-Publikum einig:
Mehr Radverkehr entlastet die Innenstädte und kommt somit allen Menschen zugute – auch denen, die zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind. Doch ein Kernproblem liegt in den Zuständigkeiten: Etwa 80% des Straßennetzes befindet sich in der Verantwortung der Kommunen. Über Verbesserungen der Infrastruktur entscheiden also in erster Linie die Stadt- oder Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat.
Wichtig ist deshalb in erster Linie, dass die Kommunen vom Land finanziell und auch durch Planungshilfen unterstützt werden.
Auszüge aus den Stellungnahmen der jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie im ausführlichen Bericht zur Veranstaltung.