ADFC-BikeNight 2022

 

ADFC BikeNight: Gute-Laune-Demo mit ernsthaftem Hintergrund - Rad(Schnell)Wegverbindungen Göppingen - Faurndau - Eislingen

 

ADFC BikeNight 2021
ADFC BikeNight 2021 © ADFC Göppingen / Andreas Posim

Unsere schon traditionelle BikeNight wird wieder Treffpunkt aller Fahrradfreunde aus Göppingen und Umgebung, aus nah und fern. Unsere geschmückten, beleuchteten Räder bringen uns in die richtige Stimmung, der Sound auf mitgeführten Musikanlagen darf ebenso wenig fehlen wie der bunte Fahrzeugmix: ob modernes E-Bike oder betagter Drahtesel, Mountainbike, Lasten- oder Alltagsrad - Hauptsache es rollt, hat Licht und ist auch sonst verkehrssicher.

Unter Polizeibegleitung pendeln wir dieses Jahr auf abgesicherten Straßen von Göppingen über Faurndau nach Eislingen auf geplanten Routen des Radschnellwegs und anderen schnellen Verbindungen.

Neben dem Spaßfaktor verfolgt die ADFC BikeNight ein ernsthaftes Ziel. Als angemeldete Demonstration macht sie sich stark für die Forderung „Mehr Platz fürs Rad“. Wir zeigen, welches Potential im Verkehrsmittel Fahrrad steckt, wenn sichere, geschützte Wege vorhanden wären und die Menschen dadurch zum Radfahren animiert würden. Geschützte und sichere Radwege gibt es in Göppingen viel zu wenige. Laut Umfragen fühlen sich über 80% aller Menschen mit dem Fahrrad auf der Straße unwohl und meiden deswegen das Radfahren in der Stadt.

Die Entfernungen von Göppingen nach Faurndau oder Göppingen nach Eislingen betragen auf ebener Strecke rund 5 km; sie fallen also unter die sog Kurzstrecken, die gut mit dem Rad zurückgelegt werden können.

Der etwa 23 km lange Rundweg führt uns ohne nennenswerte Steigungen von der Innenstadt über Faurndau nach Eislingen. In Eislingen benutzen wir die erste "richtige" Fahrradstraße im Landkreis, die Teil des Radschnellwegs sein wird. Dieses Jahr haben wir die Pendler und Alltagsradler im Auge, die zügig von A nach B gelangen wollen, aber in der Regel mit schlechten, unsicheren Wegen vorlieb nehmen müssen und oft nicht auf direktem Weg fahren können – bei der BikeNight „erobern“ wir uns die Straße. Die Fahrt verläuft in familienfreundlichem Tempo.

Datum: Freitag, 23.09.2022
Beginn: 19 Uhr
Startort: Schillerplatz Göppingen

Zubringer-Touren:

Tour 1: ohne Polizeibegleitung
Donzdorf alter Bahnhof 17:45 Uhr - Süßen Bahnhof (bei der Reparaturstation) 18:00 Uhr - Salach Feuerwehrmagazin 18:10 Uhr - Eislingen Rathausplatz 18:20 Uhr

Tour 2: ohne Polizeibegleitung
Rechberghausen:  Radweg gegenüber der Kulturmühle 18:00 Uhr - Bartenbach:  an der Fußgängerampel Kreuzung Lorcher Straße / Rechberghäuser Weg 18:15 Uhr

Vor der ADFC-BikeNight bietet in der Zeit von 14.30 - 18:30 Uhr die Stadt Göppingen in Kooperation mit der RadKULTUR BW auf dem Schillerplatz einen kostenlosen RadCheck an.

 


https://goeppingen.adfc.de/neuigkeit/adfc-bikenight-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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